Grundlagen von TPM

TPM sieht die Ursachen für unser emotionales Erleben, Denken und Handeln in tief verankerten, inneren Überzeugungen über uns selbst und Gott. Meist sind sie in der Kindheit entstanden und lassen sich kaum beeinflussen. Daher stoßen wir im Alltag immer wieder an unsere persönlichen Grenzen.

 

Stress, Ängste, Ungeduld, Ärger, Scham und andere negative Emotionen sind Folgen innerer Überzeugungen, die nicht Gottes Sichtweise entsprechen. Sie führen zu Verhaltensweisen, die uns und anderen schaden.

 

Indem wir Gottes Perspektive empfangen, ändern sich unsere inneren Überzeugungen und unser Handeln nachhaltig. Grundlage sind daher vier Prinzipien:
Wir nehmen wahr, was wir glauben.
(Überzeugungen und Wahrnehmung)
Unsere Wahrnehmung ist immer subjektiv und wird von unseren bisherigen Erfahrungen und inneren Überzeugungen geprägt. Auch die Interpretation von Situationen und Erlebnissen wird durch das beeinflusst, was wir über uns, über die Welt und über Gott glauben.
Wir fühlen, was wir glauben.
(Überzeugungen und Gefühl)
Gefühle werden im Allgemeinen zwar durch Umstände oder andere Menschen in uns ausgelöst, die eigentliche Ursache liegt jedoch in dem, was wir in unserem Herzen glauben. Wenn wir unsere Gefühle bewusst wahrnehmen, können sie uns wie eine Brücke zu diesen Herzensüberzeugungen führen.
Wir handeln nach dem, was wir glauben.
(Überzeugungen und Entscheidung)
Auf Wahrnehmung, Deutung und Gefühle folgt unser Verhalten. Alles, was wir tun, tun wir mit einer (oft unbewussten) Absicht. Wenn ein Verhalten mit unseren inneren Überzeugungen übereinstimmt, fällt es uns leicht, dementsprechend zu handeln. Wenn ein Verhalten diesen Überzeugungen jedoch widerspricht, stoßen wir auf inneren Widerstand und ringen darum, anders handeln zu können.
Wir glauben das, wovon wir überzeugt wurden.
(Überzeugungen und Glaube)
Unsere Überzeugungen entstehen durch Personen, denen wir geglaubt, oder Lebensereignisse, die uns geprägt haben. Sie lassen sich nur ändern, wenn eine größere vertrauenswürdige Autorität uns von der Wahrheit überzeugt. TPM wurde entwickelt, um diesen Raum für Gott zu schaffen.

Kurz gefasst heißt das:

 

TPM basiert auf der Grundannahme, dass die Ursachen für unser emotionales Erleben, unsere Gedanken und unser Handeln in tief verankerten, inneren Überzeugungen über uns selbst oder über Gott zu finden sind. In der Regel sind sie in der Kindheit entstanden und lassen sich kaum beeinflussen. Daher stoßen wir im Alltag immer wieder an unsere persönlichen Grenzen. Stress, Ängste, Ungeduld, Ärger, Wut, Unzufriedenheit, Scham und andere negative Emotionen sind Folgen von inneren Überzeugungen, die nicht Gottes Sichtweise entsprechen. Das gleiche gilt für Verhalten, das uns und anderen schadet. Durch Gottes Eingreifen verändern sich diese inneren Überzeugungen. Wir empfangen seine Perspektive, die uns nachhaltig verändert.