Ein Arbeitstag von Priester Andreas Stipsits ist voll und lang: Gottesdienste vorbereiten Trauungen planen, mit Jugendlichen beten und Menschen seelsorgerlich begleiten sind nur ein kleiner Teil seiner alltäglichen Arbeit. Doch mitten in seinem vollen Terminplan nimmt er sich Zeit für das TPM-Gebet, um sich geistlich neu auszurichten und Gottes Sicht für sein Leben und das seiner Gemeindemitglieder zu finden.
Wie kam Andreas Stipsits zu TPM?
Von TPM gehört hatte er das erste Mal 2016, als ihm ein Kollege dieses als geistliche Hilfestellung empfahl. Der zündende Funke sprang jedoch erst einige Jahre später über, als er seinen bisherigen Lebensweg aufarbeitete und eine Freundin TPM-Gebetssitzungen für ihn arrangierte. Bereits der erste Prozess bewirkte so tiefgreifende Veränderungen, dass ihm TPM viel effizienter erschien als alles andere, was er bis dahin versucht hatte. So wurde ihm klar, dass das der persönliche Weg für ihn ist, um in seiner Gottesbeziehung zu wachsen und dem eigenen Glauben auf die Spur zu kommen.
Was macht TPM so besonders?
TPM bringt Andreas einen riesigen Fortschritt an Selbsterkenntnis: „Ich merke: Wo stehe ich im Glauben wirklich? Also nicht nur, was ich mit dem Verstand weiß, sondern ob ich aus diesem Glauben lebe. Ich merke, wieviel mehr mir Gott noch zeigen kann, was Seine Sicht ist, im Vergleich zu dem, was ich im Leben für wichtig oder sinnvoll halte.“
Kann TPM die Gemeinde bereichern?
Dass er TPM jemals in seiner Gemeinde einbringen würde, daran dachte Andreas anfangs nicht. Als er jedoch bemerkte, dass einzelne Personen geistlich wachsen wollten, aber nicht so richtig wussten, wie, machte er sie auf TPM aufmerksam: „Die Menschen, die dieses Angebot wahrnahmen, haben dann wirklich den Fortschritt gemerkt, und das hat sich natürlich auch herumgesprochen. So hat es eigentlich begonnen.“ Manche wollten mehr von TPM wissen und andere direkt eine Gebetssitzung durchführen. Es gibt jedoch auch Menschen, für die der Ansatz nicht passt. In persönlichen Gesprächen unterscheidet Andreas daher klar zwischen TPM und Seelsorge und kommuniziert das auch.
Andreas ist sehr zuversichtlich, dass TPM eine Gemeinde bereichern kann, weil Menschen sich bewusst werden, dass es nicht nur darum geht, in einer Gemeinde ihre Meinung zu vertreten, sondern sich auch selbst von Gott hinterfragen zu lassen. Und das hält er für sinnvoll – vor allem in leitenden Positionen, z.B. im Pfarrgemeinderat.
Was möchte Andreas Stipsits anderen Pastoren mitgeben?
„TPM ist ein Werkzeug, das auf jeden Fall in der pastoralen Arbeit unterstützend ist. Es hilft, um selber in dem Dienst, den man von Gott empfangen hat, mit Ihm zusammenzuarbeiten. Es ist auch ein Ansporn für die anderen in der Gemeinde, wenn sie sehen, dass es für sie alle
ein Weg ist, der mit Gott verbindet.“