Erfahrungsberichte von Verantwortlichen in Gemeinden

Kerstin Hubrig,
Mitglied der
Gemeindeleitung
EfG Frankfurt Höchst
Tiefe Veränderungen in unserem Denken und Handeln
Zuerst ein kurzer Rückblick: Da ist Kenzie, die als Amerikanerin mit TPM in ihrer Familie groß geworden ist. Sie träumte von einer TPM-Schulung in Deutschland und begeisterte Margot und Kerstin davon.

 

Miriam kam mit ihrer Familie neu in unsere Gemeinde. Kurze Zeit später hörte sie auf einem Kongress von TPM D-A-CH und erfuhr, dass bald ein Grundkurs in Deutschland starten würde. Wir waren in Vorfreude!

 

Wir vier Frauen durchliefen den Grundkurs und bildeten eine Kleingruppe, in der wir miteinander lernen und üben durften. Danach entschieden wir uns, am Vertiefungskurs in verschiedenen Onlinegruppen teilzunehmen, um auch von anderen zu lernen.

 

Wir erleben, auf je eigene Art und Weise, tiefe Veränderungen in unserem Denken und Handeln, die nur Gottes Geist in uns bewirken kann. Wie gut ist es, im TPM-Prozess einander begleiten zu können und dadurch Gott mehr Handlungsspielraum zu eröffnen!

 

Konkret habe ich zwei Situationen vor Augen, in denen ich durch das Verhalten anderer Personen emotional stark getriggert wurde. Wo ich normalerweise mit Ärger und dem Gefühl, nicht gesehen und ungerecht behandelt worden zu sein, reagierte, konnte ich das Erlebte für mich reflektieren, die Sichtweise der anderen Person berücksichtigen und den Konflikt offen ansprechen. Am Ende fanden wir eine gemeinsame Lösung. Das erforderte viel Mut!

 

Dass ich dazu überhaupt in der Lage war und nicht, wie früher so oft, in meiner Verletzung „steckenblieb“, erfüllt mich mit Dankbarkeit und ist eine Frucht von TPM. Ich erkenne immer mehr die Früchte der Veränderungen, die Gottes Geist in mir wirkt.

 

Unsere Vision ist es, die ganze Gemeinde über TPM zu informieren und jedem das Angebot von TPM zugänglich zu machen. Mit der Zustimmung unserer Gemeindeleitung und dem Vertrauen auf Gottes weitere Führung haben wir das beste Fundament und sind in freudiger Erwartung, was für kleine und große Wunder wir unter uns erleben werden.
Conny Seinwill,
Pfarrerin der
evangelischen
Landeskirche
Niedernhausen
bei Frankfurt a.M.
Ein Gebetsdienst, der das Leben verändert
TPM – drei geheimnisvolle Buchstaben, hinter denen sich so viel Heilsames verbirgt. Ich konnte mir darunter erstmal nichts vorstellen, vertraute aber den Menschen, die mir davon begeistert erzählten und wollte es selbst erfahren. So meldete ich mich zu einem TPM-Einführungstag an.
 
Als ich dort erfuhr, dass es um einen lebens- verändernden Gebetsdienst für Menschen im Blick auf ihre negativen Emotionen und gefühlsmäßigen Blockaden geht, erkannte ich, was diese Teilnahme an dem Einführungstag für mich persönlich bedeuten könnte. In mir keimte Hoffnung auf, dass die Verletzung, die schon seit zwölf Jahren zwischen mir und einer Kollegin stand, endlich ihre emotionale Wirkkraft verlieren könnte.
 
Selbstverständlich hatte ich öfters im persönlichen Gebet zu Gott gesagt, dass ich ihr vergebe. Doch jedes Mal, wenn ich sie sah, fühlte es sich nicht so an. Also ging ich diese Blockade an, unterstützt von einer Mentorin, die mich persönlich durch den TPM-Prozess begleitete.
 
In Jesu Gegenwart löste sich meine Herzensverhärtung, und zugleich verschwand mein Schmerz. Das konnte ich unmittelbar wahr- nehmen, wie auch den tiefen Frieden in meiner Seele. Und ich staunte nicht schlecht, was sich an einem Nachmittag durch TPM maßgeblich verändert hatte.
 
Das TPM-Konzept wird in unserer Gemeinde seit zwei Jahren durch Schulungen vermittelt. Immer mehr Menschen hören nun von dem Angebot, Schmerzpunkte, Fehldeutungen und Versagen mit TPM anzugehen und sich durch Gott verändern zu lassen.
 
Da die meisten Menschen negative Emotionen in sich tragen, die sie an dem „Leben in Fülle“ hindern, wie Jesus es verspricht, halte ich das TPM-Konzept für viele Christinnen und Christen für empfehlenswert, um frei zu werden für die Entfaltung der Frucht des Heiligen Geistes: „Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ (Galater 5,22)
Andreas Stipsits,
Priester in den
Pfarreien des
Bistums  Eisenstadt in Österreich.
Gottes Sicht für mich und mein Leben erkennen
Ein Arbeitstag von Priester Andreas Stipsits ist voll und lang: Gottesdienste vorbereiten Trauungen planen, mit Jugendlichen beten und Menschen seelsorgerlich begleiten sind nur ein kleiner Teil seiner alltäglichen Arbeit. Doch mitten in seinem vollen Terminplan nimmt er sich Zeit für das TPM-Gebet, um sich geistlich neu auszurichten und Gottes Sicht für sein Leben und das seiner Gemeindemitglieder zu finden.
 
Wie kam Andreas Stipsits zu TPM?
Von TPM gehört hatte er das erste Mal 2016, als ihm ein Kollege dieses als geistliche Hilfestellung empfahl. Der zündende Funke sprang jedoch erst einige Jahre später über, als er seinen bisherigen Lebensweg aufarbeitete und eine Freundin TPM-Gebetssitzungen für ihn arrangierte. Bereits der erste Prozess bewirkte so tiefgreifende Veränderungen, dass ihm TPM viel effizienter erschien als alles andere, was er bis dahin versucht hatte. So wurde ihm klar, dass das der persönliche Weg für ihn ist, um in seiner Gottesbeziehung zu wachsen und dem eigenen Glauben auf die Spur zu kommen.
 
Was macht TPM so besonders?
TPM bringt Andreas einen riesigen Fortschritt an Selbsterkenntnis: „Ich merke: Wo stehe ich im Glauben wirklich? Also nicht nur, was ich mit dem Verstand weiß, sondern ob ich aus diesem Glauben lebe. Ich merke, wieviel mehr mir Gott noch zeigen kann, was Seine Sicht ist, im Vergleich zu dem, was ich im Leben für wichtig oder sinnvoll halte.“
 
Kann TPM die Gemeinde bereichern?
Dass er TPM jemals in seiner Gemeinde einbringen würde, daran dachte Andreas anfangs nicht. Als er jedoch bemerkte, dass einzelne Personen geistlich wachsen wollten, aber nicht so richtig wussten, wie, machte er sie auf TPM aufmerksam: „Die Menschen, die dieses Angebot wahrnahmen, haben dann wirklich den Fortschritt gemerkt, und das hat sich natürlich auch herumgesprochen. So hat es eigentlich begonnen.“ Manche wollten mehr von TPM wissen und andere direkt eine Gebetssitzung durchführen. Es gibt jedoch auch Menschen, für die der Ansatz nicht passt. In persönlichen Gesprächen unterscheidet Andreas daher klar zwischen TPM und Seelsorge und kommuniziert das auch.
 
Andreas ist sehr zuversichtlich, dass TPM eine Gemeinde bereichern kann, weil Menschen sich bewusst werden, dass es nicht nur darum geht, in einer Gemeinde ihre Meinung zu vertreten, sondern sich auch selbst von Gott hinterfragen zu lassen. Und das hält er für sinnvoll – vor allem in leitenden Positionen, z.B. im Pfarrgemeinderat.
 
Was möchte Andreas Stipsits anderen Pastoren mitgeben?
„TPM ist ein Werkzeug, das auf jeden Fall in der pastoralen Arbeit unterstützend ist. Es hilft, um selber in dem Dienst, den man von Gott empfangen hat, mit Ihm zusammenzuarbeiten. Es ist auch ein Ansporn für die anderen in der Gemeinde, wenn sie sehen, dass es für sie alle
ein Weg ist, der mit Gott verbindet.“